NRW fördert Ausbildungen im Gesundheitsbereich - Logopädieschule kann Schulgeld deutlich senken

Die staatlich anerkannte Logopädie-Schule der Deutschen Angestellten-Akademie in Bielefeld bildet seit 1994 Logopädinnen und Logopäden aus. Die dreijährige anspruchsvolle Vollzeitausbildung musste bisher an Schulen unter privater Trägerschaft von den überwiegend jungen Schüler(inne)n aus eigener Tasche bezahlt werden. In Bielefeld wurde bisher ein Schulgeld von 650,00 Euro monatlich erhoben. Grund für die hohen Ausbildungskosten ist u.a. die zeit- und betreuungsintensive interne praktische Ausbildung. Viele der geeigneten und interessierten Bewerber(innen) können sich jedoch die teure Ausbildung nicht leisten. Diese Situation führte bundesweit zu eklatanten Einbrüchen in den Schüler(innen)zahlen an Logopädie-Schulen und in Folge auch zu einem aktuell statistisch nachgewiesenen Fachkräftemangel in der Logopädie (vgl. Fachkräfteengpassanalyse Bundesagentur für Arbeit, Juni 2018). Nordrhein-Westfalen hat nun reagiert und fördert ab sofort Ausbildungen im Bereich Logopädie, Ergo- und Physiotherapie, Podologie sowie pharmazeutisch-technische Assistenz mit einem Anteil von 70% des Schulgeldes. Dadurch soll der Zugang zu diesen vielfältigen und wichtigen Ausbildungsberufen für junge Menschen erleichtert werden. Die Logopädie-Schule in Bielefeld kann zukünftig durch die Landesfördermittel ihr Schulgeld deutlich senken und freut sich auf Interessent(inn)en, die zum nächsten Kursstart am 19. November 2018 ihre Ausbildung zur Logopädin/zum Logopäden